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Buttermilch-Rhabarber-Kuchen

Zutaten für ein Backblech:

  • 3 Eier
  • 125g weiche Butter oder Magarine
  • 2 Becher Buttermilch (ca. 500ml)
  • 3 Becher Zucker
  • 4 Becher Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1 Pk. Backpulver
  • 750 – 1000g Rhabarber

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver vermischen. Rhabarber waschen, ggf. schälen und in Stücke schneiden. Eier, Butter, Zucker cremig rühren, Buttermilch und Mehl dazu und gut verrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und den Rhabarber darauf verteilen.

Bei 150-175 Grad Celsius für 35-40 Minuten backen.

Variante: Mit Streuseln. Dafür 125g weiche Butter, 125g Zucker und 150g Mehl vermischen (mit dem Rührgerät oder per Hand) bis krümmelige Streusel enstehen und vor dem Backen auf den Kuchen verteilen.

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Rhabarber-Baiser-Kuchen (als Blech)

Ich habe den Rhabarber-Baiser-Kuchen hier schon veröffentlicht. Hier noch mal in leicht abgewandelter Form, wie ich ihn eigentlich immer backe. Natürlich auf dem Blech, da ohnehin schnell weg 😉

Zutaten :

Für den Kuchenteig:

  • 250g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • Saft und abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 4  Eigelb von großen Eiern (Eiweiß siehe Belag)
  • 200g Weizenmehl
  • 200g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • ggf. 2-3EL Milch

Für den Belag:

  • ca. 1kg Rhabarber
  • 4 Eiweiß
  • 1 EL Zitronensaft
  • 300g Zucker

Zubereitung:

Einen Rührteig herstellen: Eigelb, Zucker, Zitronensaft und -abrieb und weiche Butter schaumig rühren, mit Backpulver vermischtes Mehl unterrühren, wenn der Teig zu fest wird noch etwas Milch hinzugeben.
Den Teig auf einem tiefen Backblech (Fettpfanne) verteilen.
Den Rhabarber gut putzen, in Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft) ca. 25-30 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit das Eiweiß zusammen mit dem Zitronensaft steif schlagen. Dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis eine feste leicht glänzende Baisermasse entsteht.
Die Baisermasse auf den vorgebackenen Kuchen geben und gleichmäßig verteilen oder mit einem Spritzbeutel darauf spritzen. Den Kuchen weitere 20-30 Minuten bei ca. 150 Grad fertig backen.

Johannisbeer-Quark-Streusel

Dies ist ein Rezeptetipp von Bernhard, welches ich leicht angepasst habe. Das Originalrezept findet sich bei Chefkoch.de.

Das Rezept ist wirklich sehr einfach und der Kuchen schnell gebacken. Und sehr variabel (siehe unten).

Zutaten für eine Springform

  • 125g Weizenmehl
  • 125g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 150g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150g Butter

Für den Belag:

  • ca. 400g frische oder tiefgefrorene rote Johannisbeeren
  • 250g Quark, 20%
  • 50g Zucker
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 1/2 Pkt. Vanillepuddingpulver
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone, ggf. etwas Zitonensaft

Zubereitung

Die frischen Johannisbeeren waschen oder die tiefgekühlten Johannisbeeren kurz antauen lassen.

Das Mehl mit dem Zucker und dem Vanillezucker vermischen. Dann erwärmte flüssige Butter zugießen und kurz mit dem Handrührgerät durchkneten bis gleichmässige Streusel entstehen. (Wenn die Streusel zu matschig sind, beim Kneten ggf. noch etwas Mehl dazugeben.)

Quark, Ei, Zucker, Puddingpulver und Zitronenschale cremig rühren. Dafür reicht ein Schneebesen.

Den Backofen auf 200° C (Umluft 180°) vorheizen.

Ungefähr 2/3 der Streusel in eine gefettete Springform geben und  mit einem Esslöffel leicht andrücken. Die Quarkmasse darauf streichen und die Johannisbeeren darauf verteilen. Die restlichen Streusel darüber streuen und ab in den Ofen.

Backzeit: 30 – 40 Minuten.

Ich backe i.d.R. zunächst bei Umluft und stelle dann nach ca. der Hälfte der Backzeit auf Ober- und Unterhitze um, damit Boden und Streusel knuspriger werden. Man kann natürlich auch gleich bei Ober- und Unterhitze backen 😉

Den Kuchen kann man sehr gut sowohl warm als auch durchgekühlt essen.

Varianten:
Hier sind es Johannisbeeren, im Original-Rezept Stachelbeeren. Das Rezept funktioniert aber auch prima mit anderem Obst, z.B. mit Rhabarber oder Pflaumen/Zwetschgen (vierteln). Blaubeeren oder Kirschen kann ich mir auch gut vorstellen. Mengen sind ggf. anzupassen.

Statt Quark mit 20 % Fettanteil kann man auch ruhig Magerquark nutzen. Dann ggf. einen Schuss Sahne oder Milch mit in die Quarkcreme geben, damits cremiger wird.
Den Zitronenabrieb und -Saft kann man auch weglassen.
Bei der Variante mit den Pflaumen/Zwetschgen habe ich etwas Zimt mit in den Streuselteig gegeben.

Butter-Apfel-Kuchen

Zutaten für ein Blech:

Für den Teig:

  • 250ml Milch
  • 1 Pck.  Trockenhefe od. 1 Würfel frische Hefe
  • 200g weißes Mehl
  • 175g Dinkelvollkornmehl
  • 75g Zucker
  • 75g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 100g Zucker
  • 100g Butter
  • 100 bis 150g Mandelblätter
  • 2 große säuerliche Äpfel

Zubereitung:

Mehl in einer Schüssel mischen. Die Hefe mit etwas Zucker in die leicht erwärmte Milch geben, verrühren und zum Mehl geben. Zucker, Ei und weiche Butter dazugeben und mit dem Knethaken solange rühren, bis  sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig sofort auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech streichen bzw. ausrollen. Ungefähr eine halbe Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit für den Belag die Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Die Hälfte der Butter schmelzen und auf den Teig streichen. Die Apfelstücke auf den Teig verteilen, Mandelblätter und Zucker darüber streuen und die restliche Butter in kleinen Flocken darauf verteilen.

Bei 180°C (Umluft) ca. 20 bis 25 Minuten backen.

Noch warm schmeckt der Kuchen am Besten!

Stollenparfait

Dieses Rezept von Rainer Sass habe ich beim NDR entdeckt.

Zutaten für 6-8 Portionen:

  • 50 g Zucker
  • 200 ml Milch
  • 50 g Orangeat
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g Rosinen
  • 2 Nelken
  • 10 Zimtblüten oder 1 TL Zimt
  • 2 TL Sternanis
  • 1/2 Vanille-Schote
  • 1/4 l Sahne
  • Puderzucker
  • 2 EL Zucker
  • 3 Bio-Eier
  • 1 Packung Tiefkühl-Himbeeren

Zubereitung:

Nelken, Zimtblüte und Sternanis fein mörsern. Das Mark aus einer Vanilleschote kratzen.

50g Zucker im Stieltopf erhitzen und karamellisieren, bis die Masse goldgelb ist. Die Milch hinzufügen und alles solange köcheln lassen, bis sich der Karamell aufgelöst hat. Die Hitze reduzieren, dann Orangeat, Mandeln und Rosinen unter die Karamellmasse rühren. Nun die Gewürzmischung und Vanillemark hinzufügen. Alles leicht köcheln lassen, bis sich alle Zutaten und Gewürze gut verbunden haben. Etwas abkühlen lassen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß aufschlagen, die Eigelbe mit 2 EL Zucker in einem Stieltopf oder Schlagkessel geben und auf der warmen Herdplatte, oder über einem Wasserbad, schaumig rühren. Den Topf mit der Eiermasse in eiskaltes Wasser stellen und kalt rühren. Nun die geschlagenen Sahne und das Eiweiß unter die Eiermasse heben, dann die Karamell-Gewürzmasse darin vorsichtig verrühren. Kleine Förmchen mit Klarsichtfolie auslegen, dann die Parfait-Masse einfüllen und für mindestens 5 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
Vor dem Servieren die Parfait-Förmchen kurz in heißes Wasser stellen, dann stürzen (geht dank der Folie wunderbar) und mit Puderzucker bestreuen. Die Himbeeren auftauen, pürieren (Ergänzung: leicht zuckern) und zum Stollenparfait servieren.

Grünkohl mit Birne und karamellisierten Kartoffeln

Dieses auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnliche aber wirklich leckere Grünkohlrezept war Bestandteil eines Kochabends mit Freunden in der Adventszeit. Das Originalrezept Grünkohl mit Ente ist aus dem Rezepte-Wiki. Wir haben dabei Ente und Grünkohl unabhängig voneinander zubereitet, damits vegetarisch bleibt. Auch haben wir mehr Birnen verwendet.

Zutaten

  • 1 kg Grünkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 2-3 EL Butterschmalz
  • 1-2 EL Instant-Gemüsebrühe
  • 1-2 TL Nelken
  • 1-2 TL Zimt
  • 4 große Birnen (Tafelbirne, z.B. Abate, nicht zu weich)
  • ggf. noch etwas frisch gemahlener Pfeffer und Salz
  • 750 g bis 1 kg kleine Kartoffeln
  • Butterschmalz
  • Salz
  • Zucker

Zubereitung
Den Grünkohl gut waschen, von welken Blättern befreien und durchhacken. Wer will, kann auch die ganzen Grünkohlblätter erst ein paar Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren und danach schneiden.
Zwiebeln würfeln und im Butterschmalz leicht andünsten, den Grünkohl dazugeben und mitdünsten. 1/2  Liter Wasser angiessen und mit Brühe, Zimt und Nelken (im Mörser zerstossen) würzen und weiterköcheln lassen.

Die Birnen waschen, vierteln oder achteln und das Kernghäuse rausschneiden. Die Birnen zum Grünkohl geben und mitkochen, bis sie weich sind (dürfen aber gerne auch noch leicht bissfest sein).

Ggf. noch etwas Wasser dazugeben und nachwürzen.

Kartoffeln als Pellkartoffeln in Salzwasser garkochen, abgiessen und abdampfen lassen und pellen (kann man auch schon vorher machen). Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und Kartoffeln darin von allen Seiten anbraten, leicht salzen. Den Zucker über die Kartoffeln streuen und schmelzen lassen.

Haferplätzchen

Zutaten

  • 350g Zucker
  • 250g Butter
  • 2 Eier
  • 125g Mehl
  • 250g blütenzarte Haferflocken
  • 1 Pk. Backpulver
  • 3 Pk. Vanillezucker
  • 3 EL Zimtzucker

Zubereitung
Butter mit Zucker und Eiern schaumig rühren. Mehl, Backpulver und Haferflocken mischen und nach und nach unterrühren. Den Teig in zwei Teile aufteilen, die eine Hälfte mit Vanillezucker, die andere Hälfte mit den Zimtzucker mischen. Mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Häufen auf ein Backblech setzen. Bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) 12-15 Minuten backen.

Varianten: Den Teig noch weiter aufteilen und jeweils einen Teil mit Kakao und Rum oder mit Rosinen oder klein geschnittenen Datteln mischen.

Florentiner

Zutaten

  • 40g gehobelte Mandeln
  • 80g gehackte Erdnüsse
  • 40g kernige Haferflocken
  • 60g (Frucht-)Zucker
  • 30g Butter
  • 100ml Schlagsahne
  • 100ml frischen Orangensaft
  • Schale einer unbehandelten Orange
  • 100g Kuvertüre

Zubereitung

Mandel, Erdnüsse und Haferflocken leicht anrösten. Zucker, Fett, Sahne und Saft dazugeben und das Ganze leicht köcheln lassen, bis die Masse karamellisiert.

Etwas abkühlen lassen und mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen auf ein Backblech setzen.

Bei 175 Grad 12-15 Minuten backen. Abkühlen lassen und die Unterseite mit im Wasserbad geschmolzener Kuvertüre bestreichen.

Apfelkuchen mit Zimtstreuseln

Zutaten für eine Springform:

    120 g weiche Butter
    3 Eier
    140 g Zucker
    1 Päckchen Vanillezucker
    200 g Mehl
    1 TL Backpulver
    5-6 säuerliche Äpfel
    Apfelmus oder Apelkompott
    Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone
    etwas Zitronensaft


für die Streusel:

    60 g Butter
    60 g Zucker
    75 g Mehl
    2-3 TL Zimt

Zubereitung:
Springform einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.
Die weiche Butter mit dem Zucker und den Eiern cremig rühren. Vanilliezucker und Zitronenabrieb dazugeben. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unterrühren. Ggf. noch etwas Zitronensaft dazugeben. Den Teig in die Springform geben.

Die Äpfel vierteln oder auch achteln und das Kerngehäuse entfernen. Wer mag kann die Äpfel auch noch schälen, muss aber nicht. Die Apfelstücke beim zubreiten mit etwas Zitronensaft begiessen (bzw. in einer Schüssel mit Zitronensaft zwischenlagern), damit sie nicht so schnell braun werden. Die Apfelstücke kreisförmig auf den Teig setzen. Das Apfelmus darüber verteilen.

Für die Streusel die Butter bei mittlerer Temperatur schmelzen. Mehl und Zucker und Zimt vermischen, die flüssige Butter dazugeben und mit dem Rührgerät verkneten. Die krümmeligen Streusel auf den Kuchen verteilen.

Im Backofen bei 180 Grad Celsius (Umluft etwas weniger) ca. 35 bis 40 Minuten backen.

Varianten:

  • Rosinen ins Apfelmus geben
  • Statt Streuseln Mandelstift oder gehackte Nüsse mit etwas Zucker nehmen

Schokotarte

Zutaten

    200g dunkle Schokolade (ca. 52% Kakaoanteil)
    200g zimmerwarme Butter
    4 Eier (Größe M)
    150g feiner Zucker
    80g Mehl

Zubereitung:
Backofen auf 200°C vorheizen. Ein Springform fetten und dünn mit Mehl ausstäuben.
Schokolade in grobe Stücke brechen und in einer Metall- oder Glasschüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Butter in Stückchen zugeben und unter Rühren alles gleichmäßig schmelzen lassen.
Eier und Zucker in einer Rührschüssel mit Schneebesen oder Handrührgerät kurz verquirlen. Mehl darüber sieben und kurz unterrühren, dann die Schoko-Butter-Masse zugeben und ebenfalls kurz unterrühren, so dass ein glatter Teig entsteht.
Teig in die vorbereitete Form geben und glatt verstreichen. Kuchen im heißen Backofen 20 bis 25 Minuten backen (der Kuchen kann bzw. sollte in der Mitte noch etwas feucht und weich sein). Schokokuchen aus dem Ofen nehmen, in der Form auf einem Kuchengitter kurz auskühlen lassen.

Nach Geschmack mit etwas Puderzucker bestäuben. Warm essen!