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Rote-Bete-Gnocchi in Zwiebel-Tomaten-Schmelz

Zutaten für Gnocchi:

  • 500g gekochte Pellkartoffel
  • 400g gekochte (oder gebackene) Rote Bete
  • 400g Mehl
  • 2 Eigelb
  • Salz

Zutaten Zwiebel-Tomaten-Schmelz:

  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 1 rote Zwiebel
  • 1-2 Möhren
  • 2-3 Lauchzwiebeln
  • 1 Zehe frischen Knoblauch
  • ca. 750g Tomaten
  • etwas geriebenen Parmesan oder anderen würzigen Hartkäse
  • etwas Rosmarin und Salbei (frisch oder getrocknet)
  • Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe
  • etwa Öl

Zum Garnieren:  Ruccola, frischer Salbei, Parmesan oder anderer Hartkäse

Für die Gnocchi: Pellkaroffeln pellen (darum heißen die ja so) und klein geschnitten in eine große Schüssel geben. Die gekochte Rote Bete pürieren und dazu geben. Gut salzen und mit dem Kartoffelstampfer alles gut durchstampfen. Eigelb und Mehl zugeben und mit der Hand gut durchkneten, bis ein gut formbarer Teig entsteht. Eventuell noch etwas Mehl hinzugeben. Auf eine bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu Rollen mit ca. 1,5 cm Durchmesser rollen. Kleine Stücke abschneiden und mit bemehlten Händen noch mal kurz rollen und zu Gnocchi formen. Wer mag, drückt mit der Gabel Riffel rein. In einem großen Topf Wasser mit Salz aufkochen, Hitze dann runter drehen. Die Gnocchi vorsichtig in den Topf geben. Nach ungefähr 3 Minuten steigen die Gnocchi auf und sind fertig. Mit der Schaumkelle herausholen, gut abtropfen lassen und ggf. warm stellen. Je nach Topfgröße die Gnocchi in Etappen kochen.

Für den Zwiebel-Tomaten-Schmelz: Zwiebeln in halbe oder viertel Ringe schneiden und in etwas Öl in einer großen Pfanne glasig andünsten. Möhren in Scheiben scheiden und kurz mit andünsten. Tomaten je nach Größe vierteln oder achteln (Kirschtomaten nur halbieren), Knoblauch klein schneiden und beides dazugeben. Alles kurz einkochen lassen, ggf. noch etwas Wasser hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe würzen. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, Rosmarin und Salbei grob hacken und dazugeben. Mit geriebenen Hartkäse abbinden. Eventuell nachwürzen.

Anrichten: Zwiebel-Tomaten-Schmelz in große Pasta-Teller und warme Gnocchi darauf geben. Mit gewaschenem Ruccola, frischen Salbeiblättern und gehobelten Parmesan/Hartkäse garnieren.

Varianten: Den Zwiebel-Tomaten-Schmelz kann man auch gut mit anderen Zutaten variieren. Zum Beispiel mit Fenchel, der in dünne Streichen geschnitten mit angedünstet wird.

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Tabbuleh-Salat

Zutaten

    400g Bulgur (oder Couscous)
    1 kg Strauchtomaten
    2 gelbe Paprika
    1 Salatgurke
    1 Bund Frühlingszwiebeln
    2 Möhren
    2 Bund (glatte) Petersilie
    1 Knoblauchzehe
    2-3 Zitronen (oder Limetten)
    1 EL getrocknete Pfefferminze
    200 ml Olivenöl
    Salz und Peffer
    frische grüne Salatblätter (z.B. Eisberg)

Zubereitung

Bulgur (oder alternativ Couscous) in eine Schüssel oder einen Topf geben, mit warmen/kochendem Wasser bedecken und quellen lassen. In einem Sieb abtropfen lassen, ggfs. nochmal mit kaltem Wasser durchspülen und so etwas runterkühlen.

Gemüse und Kräuter waschen. Die Strauchtomaten, die Paprika und die Salatgurke von den Kerngehäusen befreien und in Würfel schneiden. Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden und die Möhren raspeln. Die Petersilie von großen Stielen befreien und fein durchhacken.

Alles zusammen mit dem (abgekühltem) Bulgur bzw. Couscous in eine Schüssel geben. Den Knoblauch dazupressen, Pfefferminze, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl dazugeben und alles vermengen. Den Salat einige Zeit im Kühlschrank ziehen lassen und nochmal durchrühren.

Salatschüssel(n) oder tiefe Teller mit gewaschenen Salatblättern auslegen und den Tabbuleh-Salat darauf verteilen.

Variante:
Statt getrockneter Pfefferminze ein Bund frische Minze fein hacken und in den Salat geben. Der Salat kann auch mit anderen Kräutern zubreitet oder ergänzt werden (Basilikum, Zitronenmelisse, Zitronenthymian, …).

Avocado-Dip (Guacomole)

Zutaten

    1 reife Avocado
    1 kleine (rote) Zwiebel
    1 Knoblauchzehe
    1 Tomate
    Zitronensaft
    Pfeffer, Salz

Zubereitung

Reife Avocado durchschneiden und Kern entfernen. Mit einem Löffel das Fruchtfleisch rausnehmen und in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel gut zerdrücken oder mit dem Pürierstab pürieren. Zwiebel ganz fein würfeln und dazu geben. Tomate entkernen und in kleine Würfel schneiden und ebenfalls dazugeben. Mit Salz und Pfeffer und Knoblauch würzen und abschmecken (mehr Salz als Pfeffer). Ein wenig Zitronensaft dazugeben damit die Guacomole nicht so schnell braun wird.

Mit Nachos und anderen Dips wie Salsa und Creme Frischli servieren. Schmeckt aber auch lecker auf Brot.

Varianten:
Statt Zwiebel Lauchzwiebeln verwenden.
Anstelle von Tomaten Salsa hinzugeben.
Etwas Joghurt oder Frischkäse mit in den Dip geben.

Vorsicht: Avocados sind Dickmacher!

Chili sin Carne

Zutaten

    3 große Paprika (rot, grün, gelb)
    1 kleine Chili-Schote oder Peperoni
    1-2 Zwiebeln
    1 gr. Dose Kidney-Bohnen
    1 kl. Dose Kichererbsen
    1 Glas/Dose Mais
    1 Flasche Passata (passierte Tomaten) oder 1 gr. Dose geschälte Tomaten
    1 kl. Glas/Dose Tomatenmark
    Olivenöl
    Pfeffer, Paprikagewürz, Gemüsebrühe, Koreander, Ingwer, Basilikum, Tymian, Chilipulver, Knoblauch …
    Fladenbrot und Creme Frischli (Kräuter) oder Saure Sahne zum Servieren

Zubereitung

Kidneybohnen, Kichererbsen und Mais unter kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.

Zwiebeln und Paprika in grobe Würfel schneiden und in Olivenöl andünsten. Passata bzw. geschälte und in Stücke geschnittene Tomaten sowie das Tomatenmark (und eventuell etwas Wasser) dazugeben.

Mit Pfeffer, Paprika, etwas Brühe etc. (vor)würzen. Kleingehackte, entkernte Chilischote dazugeben (erst einmal nur zum Teil, je nach Schärfe).

Bohnen und Mais dazugeben. Das Chili längere Zeit köcheln lassen (gelegentliches Umrühren nicht vergessen, eventuell noch Flüssigkeit dazu geben).

Je nach Geschmack z.B. mit oben genannten Gewürzen und Kräutern nachwürzen.

Vorsicht:
Bei scharfen Chilischoten unbedingt die Kerne weglassen. Nicht in den Augen reiben, an die Nase fassen etc. 😉 Eventuell mit Handschuhen arbeiten.

Varianten:
Man kann noch weitere Gemüsesorten hinzufügen (Möhren, Lauch, etc.) oder einfach gequollenen Grünkernschrot oder verschiedene Linsenarten mit ins Chili geben.

Lasagne mit Tomaten-Grünkern-Sauce

Zutaten

    300g Grünkern, geschrotet
    1 Bund Lauchzwiebeln oder eine große Zwiebel
    1 Paprika
    1 kleine Zucchini
    400ml Passata
    1 kl. Glas/Dose Tomatenmark
    Pfeffer, Salz, Oregano, Thymian, Basilikum, Gemüsebrühe, 1Pr. Zucker
    Olivenöl
    Lasagneblätter (ohne Vorkochen)
    200ml Schmand oder saure Sahne
    100-150g würzigen Käse

Zubereitung

Den Grünkern in einen Topf geben, mit Wasser oder Gemüsebrühe bedecken und kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und ca. 10 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit die Lauchzwiebeln, die Paprika und die Zucchini waschen und fein würfeln und dann in Olivenöl gut andünsten. Passata, Tomatenmark und den Grünkern dazugeben und eine kurze Zeit köcheln lassen. Mit Pfeffer, Salz, Gemüsebrühe und einer Prise Zucker abschmecken und zum Schluss die Kräuter unterrühren.
Eine Lasagneform gut einfetten, und abwechselnd die Tomaten-Grünkern-Sauce und Lasagneblätter einschichten. Zum Schluss eine Schicht Schmand oder saure Sahne und mit dem Käse bestreuen. Für ca. 20-30 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius (Umluft 180 Grad) überbacken.

Variante:
Die Tomaten-Grünkern-Sauce passt auch sehr gut zu Spaghetti etc. als Alternative zur klassischen Bolognese-Sauce. Dafür eventuell etwas mehr Flüssigkeit/Passata verwenden.