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Johannisbeer-Quark-Streusel

Dies ist ein Rezeptetipp von Bernhard, welches ich leicht angepasst habe. Das Originalrezept findet sich bei Chefkoch.de.

Das Rezept ist wirklich sehr einfach und der Kuchen schnell gebacken. Und sehr variabel (siehe unten).

Zutaten für eine Springform

  • 125g Weizenmehl
  • 125g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 150g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150g Butter

Für den Belag:

  • ca. 400g frische oder tiefgefrorene rote Johannisbeeren
  • 250g Quark, 20%
  • 50g Zucker
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 1/2 Pkt. Vanillepuddingpulver
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone, ggf. etwas Zitonensaft

Zubereitung

Die frischen Johannisbeeren waschen oder die tiefgekühlten Johannisbeeren kurz antauen lassen.

Das Mehl mit dem Zucker und dem Vanillezucker vermischen. Dann erwärmte flüssige Butter zugießen und kurz mit dem Handrührgerät durchkneten bis gleichmässige Streusel entstehen. (Wenn die Streusel zu matschig sind, beim Kneten ggf. noch etwas Mehl dazugeben.)

Quark, Ei, Zucker, Puddingpulver und Zitronenschale cremig rühren. Dafür reicht ein Schneebesen.

Den Backofen auf 200° C (Umluft 180°) vorheizen.

Ungefähr 2/3 der Streusel in eine gefettete Springform geben und  mit einem Esslöffel leicht andrücken. Die Quarkmasse darauf streichen und die Johannisbeeren darauf verteilen. Die restlichen Streusel darüber streuen und ab in den Ofen.

Backzeit: 30 – 40 Minuten.

Ich backe i.d.R. zunächst bei Umluft und stelle dann nach ca. der Hälfte der Backzeit auf Ober- und Unterhitze um, damit Boden und Streusel knuspriger werden. Man kann natürlich auch gleich bei Ober- und Unterhitze backen 😉

Den Kuchen kann man sehr gut sowohl warm als auch durchgekühlt essen.

Varianten:
Hier sind es Johannisbeeren, im Original-Rezept Stachelbeeren. Das Rezept funktioniert aber auch prima mit anderem Obst, z.B. mit Rhabarber oder Pflaumen/Zwetschgen (vierteln). Blaubeeren oder Kirschen kann ich mir auch gut vorstellen. Mengen sind ggf. anzupassen.

Statt Quark mit 20 % Fettanteil kann man auch ruhig Magerquark nutzen. Dann ggf. einen Schuss Sahne oder Milch mit in die Quarkcreme geben, damits cremiger wird.
Den Zitronenabrieb und -Saft kann man auch weglassen.
Bei der Variante mit den Pflaumen/Zwetschgen habe ich etwas Zimt mit in den Streuselteig gegeben.

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Quark-Beeren-Biskuit

Zutaten

    50 g Butter
    4 Eier (Zimmertemperatur !)
    150 g Zucker
    100 g Mehl
    25 g Kakaopulver
    etwas Zucker für das Handtuch

    250 ml Schlagsahne
    150 g Sahnequark
    1 Vanilleschote (alternativ Vanillezucker)

    500 g gemischte gefrorene Beeren
    1 EL Honig
    2 EL Zimt

    weiße Kuvertüre zum Garnieren

Zubereitung

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Butter in einem kleinen Topf vorsichtig zerlassen.

Die Eier mit 100 g Zucker in der Küchenmaschine 10 Minuten auf höchster Stufe cremig schlagen. Die abgekühlte, flüssige Butter unterrühren. Das Mehl mit dem Kakao mischen und auf die Eier sieben und behutsam unterheben. Teig gleichmäßig auf das Blech streichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad (Umluft 200 Grad) 8-9 Minuten auf der 2. Einschubleiste von unten backen. Ein Küchenhandtuch auf der Arbeitsfläche mit Zucker bestreuen. Den Biskuitboden mit dem Papier vom Blech ziehen, vorsichtig umgedrehen und aufs Handtuch legen. Das Papier gleichmäßig mit etwas Wasser beträufeln und nach 2 Minuten vorsichtig abziehen (löst sich durch das Ausdampfen des Biskuitbodens gut). Biskuit auskühlen lassen und halbieren, so dass er groß genug ist, den Boden einer Auflaufform o.ä. ausfüllen zu können.

Die Sahne mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Mit dem Quark und dem ausgekratzten Mark der Vanilleschote vermengen.

Das Beerengemisch in eine Pfanne mit 1 EL Honig und ein wenig Zimt geben und antauen lassen. (Alternativ kann man auch frische Beeren nehmen.)
Eine Hälfte des Biskuitboden in eine rechteckige Auflaufform geben und andrücken. Die Früchte auf dem Boden verteilen, die Quarkcreme nun auf den Beeren verteilen und mit der zweiten Biskuithälfte abschliessen.

Nun noch ein wenig der weißen Kuvertüre darüber raspeln und servieren.

Quark-Himbeer-Tiramisu

(ohne Ei)

Zutaten

    200g Löffelbiskuit
    200ml starker Kaffee oder Espresso
    500g Himbeeren
    2EL Zucker
    500g Magerquark
    500g Mascarpone
    75-100g Puderzucker
    Backaroma Butter-Vanille
    Kakaopulver
    Saft einer halben Zitrone

Zubereitung

Eine geeignete flache Auflaufform mit den Löffelbiskuits auslegen und mit dem Kaffee tränken. Die Himbeeren zuckern und auf dem Biskuit verteilen.
Quark, Mascarpone, Puderzucker, Zitronensaft und das Backaroma gut vermischen, die Masse über die Himbeeren geben und glattstreichen.
Die Form abgedeckt in den Kühlschrank stellen und das Tiramisu mehrere Stunden gut durchkühlen lassen. Vor dem Servieren mit dem Kakaopulver bestäuben.

Variante:
Statt Himbeeren eigenen sich auch sehr gut frische Erdbeeren. Diese in Scheiben schneiden und auch etwas zuckern.

Achtung: Mascarpone hat einen Fettgehalt von 80 Prozent Fett i. Tr.

Kürbis-Zwiebel-Kuchen

Zutaten

    Teig:
    500g Mehl
    250g Butter
    250g Magerquark
    1 ordentliche Prise Salz

    Füllung:
    5-7 große Zwiebeln (grobe Würfel oder halbe Ringe)
    500g Hokaido-Kürbisfleisch (grob geraspelt)
    Öl
    2 Becher Creme Fraiche Kräuter
    2 Eier
    Salz (auch Kräutersalz), Pfeffer,
    gemahlener Kümmel
    ggf. auch etwas gemahlener Tymian oder Rosmarin

Zubereitung:

Mehl, Butter, Quark und Salz zu einem Teig verarbeiten und auf dem Blech ausrollen.

Zwiebeln gut andünsten, den geraspelten Kürbis dazu und ebenfalls kurz mitdünsten. Den Topf vom Herd nehmen, Creme Fraiche zu den Zwiebeln und dem Kürbis geben, mit den Gewürzen ordentlich abschmecken. Zum Schluss die Eier unterrühren.

Das Ganze auf den Teig verteilen und 30-40 Minuten bei ca. 200 Grad in den Ofen.

Feta-Zucchini-Quiche

Zutaten

    Für den Teig:
    200g Mehl
    100g Butter
    1 Ei
    1 Prise Salz

    Für die Füllung:
    250g Magerquark
    200 g Fetakäse
    250 g Zucchini
    2 EL Olivenöl
    3 Eier
    3-5 Knoblauchzehen
    je ein Bund Petersilie und Basilikum (oder Tiefkühlkräuter)
    Salz, Peffer

Zubereitung

Aus den genannten Zutaten einen Mürbeteig herstellen, dünn ausrollen und eine gefettete Spring- oder Quicheform damit auslegen. Mit dem restlichen Teig einen 2-3cm hohen Rand formen.
Zucchini raspeln, kurz andünsten. Magerquark und Feta im Mixer pürieren. Zucchini und Eier untermischen. Gepressenten Knoblauch und feingehackte Kräuter dazugeben. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die Masse in die Form geben und glattstreichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180-200 Grad ca. 30 bis 35 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Zusammen mit einem gemischten Salat (z.B. Feldsalat) servieren.

Varianten:
Statt Zucchini nochmal die gleiche Menge Magerquark. Mit Paprika gefüllte Oliven in dicke Scheiben schneiden und unter die Fetamasse heben. Oder auch feingehackte Paprika oder Lauchzwiebeln dazugeben.

Grünkohl-Quiche

Zutaten

      Für den Teig:
  • 250g Mehl
  • 125g Butter
  • 125g Magerquark
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 1 kg frischen Grünkohl (notfalls auch Tiefkühlware)
  • 2 Zwiebeln
  • 2-3 EL Hafergrütze
  • Gemüsebrühe
  • 200g Creme Frischli (Kräuter) oder Saure Sahne
  • Senf, Pfeffer, Salz, Muskatnuss, Zucker
  • 100-150g würzigen Käse
  • Öl

Zubereitung
Aus Mehl, Butter, Quark und Salz einen Teig herstellen, dünn ausrollen und eine gut gefettete Quiche- oder Springform damit auslegen. Dabei den Rand nicht vergessen.
Den Grünkohl von den Stielen und Strünken befreien, grob hacken und gut waschen. Die Zwiebeln in Würfel schneiden und in etwas Öl glasig dünsten. Den Grünkohl dazugeben und auch kurz mitdünsten. Etwas Wasser dazu und mindestens ein halbe Stunde köcheln lassen. Dabei mit Gemüsebrühe, Senf, Pfeffer, Salz, Zucker und Muskatnuss abschmecken. Nach der Hälfte der Zeit die Hafergrütze zum Abbinden dazugeben. Zum Schluss Creme Frischli oder Saure Sahne unterrühren, vorher eventuell noch etwas Flüssigkeit abgießen.
Den Grünkohl in die Quicheform geben und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Die Quiche im Backofen bei 200 Grad (180 Grad bei Umluft) in ca. 20-30 Minuten fertigbacken.