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Pikanter Kürbiskuchen mit Salbei und Parmesan

Dieses Rezept habe ich hier gefunden und ganz leicht abgewandelt.
Zutaten für ein kleines Backblech:
  •  mehrere Zweige frischen Salbei und Rosmarin (alternativ getrockneten)
  • 4 Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 200ml Milch
  • 150g Weizenmehl
  • 2 Pk. Backpulver
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 150g frisch geriebenen Parmesan
  • ca. 1,5 – 2 kg Kürbisfleisch (z.B. Hokaido)
Zubereitung:
Das Kürbisfleisch in ganz dünne Scheiben hobeln (von Hand oder mit der Küchenmaschine).
Salbei und Rosmarin zupfen und klein schneiden und mit Milch, Öl, Salz und Eiern vermischen. Mehl und Backpulver in einer großen Rührschüssel mischen. Milch-Ei-Mischung unter kräftigem Rühren nach und nach dazugeben bis ein klumpenfreier Teig entsteht (normalerweise fügt man das Mehl nach und nach den flüssigen Bestandteilen zu, meiner Erfahrung nach funktioniert es anders herum besser).
Kürbisscheiben, etwas grob gemahlenen Pfeffer und ca. 50 g vom geriebenen Parmesan unter den Teig heben. Es sieht erstmal so aus, als wäre es viel zu wenig Teig, gehört aber so!
Das Ganze auf ein kleines eingeöltes und leicht bemehltes Backblech geben (auf Backpapier klebt das Ganze fest), glattstreichen und mit dem restlichen Parmesan bestreuen.
Im vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.
Schmeckt sowohl warm, lauwarm als auch kalt.
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Butter-Apfel-Kuchen

Zutaten für ein Blech:

Für den Teig:

  • 250ml Milch
  • 1 Pck.  Trockenhefe od. 1 Würfel frische Hefe
  • 200g weißes Mehl
  • 175g Dinkelvollkornmehl
  • 75g Zucker
  • 75g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 100g Zucker
  • 100g Butter
  • 100 bis 150g Mandelblätter
  • 2 große säuerliche Äpfel

Zubereitung:

Mehl in einer Schüssel mischen. Die Hefe mit etwas Zucker in die leicht erwärmte Milch geben, verrühren und zum Mehl geben. Zucker, Ei und weiche Butter dazugeben und mit dem Knethaken solange rühren, bis  sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig sofort auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech streichen bzw. ausrollen. Ungefähr eine halbe Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit für den Belag die Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Die Hälfte der Butter schmelzen und auf den Teig streichen. Die Apfelstücke auf den Teig verteilen, Mandelblätter und Zucker darüber streuen und die restliche Butter in kleinen Flocken darauf verteilen.

Bei 180°C (Umluft) ca. 20 bis 25 Minuten backen.

Noch warm schmeckt der Kuchen am Besten!

Stollenparfait

Dieses Rezept von Rainer Sass habe ich beim NDR entdeckt.

Zutaten für 6-8 Portionen:

  • 50 g Zucker
  • 200 ml Milch
  • 50 g Orangeat
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g Rosinen
  • 2 Nelken
  • 10 Zimtblüten oder 1 TL Zimt
  • 2 TL Sternanis
  • 1/2 Vanille-Schote
  • 1/4 l Sahne
  • Puderzucker
  • 2 EL Zucker
  • 3 Bio-Eier
  • 1 Packung Tiefkühl-Himbeeren

Zubereitung:

Nelken, Zimtblüte und Sternanis fein mörsern. Das Mark aus einer Vanilleschote kratzen.

50g Zucker im Stieltopf erhitzen und karamellisieren, bis die Masse goldgelb ist. Die Milch hinzufügen und alles solange köcheln lassen, bis sich der Karamell aufgelöst hat. Die Hitze reduzieren, dann Orangeat, Mandeln und Rosinen unter die Karamellmasse rühren. Nun die Gewürzmischung und Vanillemark hinzufügen. Alles leicht köcheln lassen, bis sich alle Zutaten und Gewürze gut verbunden haben. Etwas abkühlen lassen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß aufschlagen, die Eigelbe mit 2 EL Zucker in einem Stieltopf oder Schlagkessel geben und auf der warmen Herdplatte, oder über einem Wasserbad, schaumig rühren. Den Topf mit der Eiermasse in eiskaltes Wasser stellen und kalt rühren. Nun die geschlagenen Sahne und das Eiweiß unter die Eiermasse heben, dann die Karamell-Gewürzmasse darin vorsichtig verrühren. Kleine Förmchen mit Klarsichtfolie auslegen, dann die Parfait-Masse einfüllen und für mindestens 5 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
Vor dem Servieren die Parfait-Förmchen kurz in heißes Wasser stellen, dann stürzen (geht dank der Folie wunderbar) und mit Puderzucker bestreuen. Die Himbeeren auftauen, pürieren (Ergänzung: leicht zuckern) und zum Stollenparfait servieren.

Apfel-Lauch-Küchlein

Zutaten

  • ca. 4 Scheiben Tiefkühl-Blätterteig á 50 g
  • 1-2 Stangen Lauch
  • 2-3 feste säuerliche Äpfel
  • Saft einer Zitrone
  • 3 Eier
  • 300 ml Milch
  • Salz und Pfeffer, geriebene Muskatnuss
  • Butter und Mehl für die Förmchen

Zubereitung

Den Lauch längs halbieren, waschen und in feine Halbkreise schneiden. In kochendem Salzwasser ca.1 Minute blanchieren, dann mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen. Die Äpfel schälen, grob raspeln und mit etwas Zitronensaft und dem Lauch vermischen. Eier und Milch verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Eiermilch zur Apfel-Lauch-Mischung geben. Den Blätterteig rechtzeitig auftauen und kreisförmig ausstechen (Durchmesser 1,5 bis 2 fach größer als Förmchen). Reste für weitere Blätterteigkreise wieder ausrollen. Muffinförmchen oder andere kleine ofenfeste Förmchen ausbuttern, mit Mehl bestäuben und mit den Blätterteigkreisen auslegen. Füllung auf die Förmchen verteilen und bei 200 Grad ca. 10-15 min backen.

Eier-Pfannkuchen (Grundrezept)

Zutaten

  • 300g Mehl
  • 1/4 Liter Milch
  • 1/4 Liter Wasser
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • Fett für die Pfanne

Zubereitung
Zutaten zu einem dickflüssigen Teig verrühren und etwas quellen lassen. In einer leicht gefetteten heißen Pfanne von beiden Seiten portionsweise goldbraun abbacken.
Mit Zimtzucker und Apfelmus servieren. Oder die Pfannkuchen vor dem ersten Wenden mit dünn geschnitten Apfelscheiben belegen.

Tipp: Damit die Pfannkuchen lockerer werden, einen Teil des Wassers durch kohlensäurehaltiges Mineralwasser ersetzen.

Schokoladenmuffins II

Zutaten (für 12 Stück)

    30 g Butter
    80 g Schokolade (z.B. Zartbitter)
    200 g Mehl
    100 g Zucker
    2 TL Backpulver
    1 Päcken Vanillezucker
    (2 TL Kakao)
    200 ml Milch
    2 Eier
    Kuvertüre
    Butter und Mehl für die Form

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinsform gut einfetten und mit Mehl bestäuben. Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker vermischen. Nach Geschmack auch 2 TL Kakao dazugeben (dann wird es schokoladiger). Butter bei mittlerer Temperatur schmelzen und mit der Milch und den Eiern verrühren. Die Milch-Ei-Mischung zu den anderen Zutaten geben und kurz verrühren. Klein gehackte oder geraspelte Schokolade unter den Teig rühren. Den Teig in die Form geben (Vertiefungen max. 2/3 füllen) und 15 bis 20 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit Kuvertüre bestreichen.

Varianten: Wer mag, kann auch 2 EL gehackte Nüsse in den Teig geben. Leckere Überraschung: eine Roche-Kugel oder eine Toffifee vor dem Backen in den Teig drücken ….

Schokoladenmuffins I

Zutaten

    250 g Mehl
    2 1/2 TL Backpulver
    30 g Kakao
    2 EL Zucker
    175 g zerkleinerte Blockschokolade
    1 Ei
    125 g Saure Sahne
    180 ml Milch
    90 g Butter

Zubereitung

Mehl, Backpulver und Kakao in eine Schüssel sieben. Zucker und Schokoladenstückchen unterrühren. Ei, saure Sahne, Milch und zerlassene Butter verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Mit einer Gabel den Teig verrühren (darf noch klumpig sein) und in die gefettete Muffinsform füllen. 12-15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad backen.

Semmelknödel

Dieses Rezept stammt ursprünglich aus dem Kochbuchklassiker ‚Das elektrische Kochen‘. Dort wird es nach ‚Südtiroler Art‘ allerdings mit reichlich Speck und geräucherter Wurst gekocht. Ich habe es angepasst und stattdessen Röstzwiebeln hinzugefügt.

Zutaten

    500g Weißbrot
    500ml Milch
    2-3 Eier
    2 Zwiebeln
    1 gr. Knoblauchzehe
    1/2 Becher Röstzwiebeln (mind. 50g)
    1/2 Bund Petersilie (oder. TK-Ware)
    Salz, Pfeffer
    Semmelbrösel oder Mehl

Zubereitung

Weißbrot (auch altes) würfeln und in ein große Schüssel geben. Zwiebeln fein reiben oder sehr fein würfen. Knoblauch fein schneiden oder pressen. Milch und Eier verquirlen und zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch und über die Brotwürfel geben. Mit den Händen gut durchkneten und mehrere Stunden abgedeckt an einem kühlen Ort durchziehen lassen, bis auch die Brotrinde weich ist.

Röstzwiebeln und gehackte Petersilie in den Teig geben, mit Salz und Pfeffer würzen und nochmal gut durchkneten.

In einem großen Topf Wasser aufkochen und leicht salzen.

Mit nassen Händen einen kleinen Probekloß formen. Wenn der Teig noch zu weich ist, Semmelbrösel oder Mehl hinzugeben. Wenn sich der Teig gut verarbeiten lässt, Knödel in gewünschter Größe formen und ins köchelnde Wasser geben. Etwa 10-15 Minuten kochen, die fertigen Knödel schwimmen auf.

Dazu: Mit einem Pilzragout schmecken die Knödeln wunderbar.

Spinat-Klöße

Zutaten:

    250g gehackten Spinat
    150g Semmelbrösel
    1/8 Liter Milch
    2 Eier
    1 kleine Zwiebel
    Salz, Muskat
    etwas Mehl
    Butter
    Parmesankäse

Zubereitung:

Die Zwiebel fein würfeln und andünsten. Den gehackten Spinat dazugeben und auch
andünsten. Den Spinat dann mit den Semmelbröseln, der Milch und den Eier gut
vermischen und mit etwas Salz und Muskat abschmecken. Aus dem Teig kleine Klöße
formen und diese ca. 10-15 Minuten in Salzwasser kochen.

Nach dem Kochen direkt servieren. Jeweils etwas Butter über den Klößen zergehen lassen und mit frisch geriebenem Parmesan betreuen.

Crêpes

Zutaten

    200g Mehl
    2 Eier
    3/8 Liter Milch
    1EL Öl
    1 Prise Salz
    Fett für die Pfanne

Zubereitung

Alle Zutaten gut verrühren und kurze Zeit quellen lassen. Eine Pfanne (am Besten eine beschichtete Pfanne mit niedrigem Rand) mit sehr wenig Fett (Butter/Margarine oder Öl) ausstreichen. Etwas Teig in die heiße Pfanne geben und den Teig mit kreisenden Bewegungen der Pfanne so verteilen, dass ein hauchdünner Crêpes entsteht. Schnell wenden, sobald die Oberseite gestockt ist. Bei einer heißen Pfanne geht das Abbacken der Crêpes sehr schnell.

Crêpes z.B. mit Zimtzucker bestreuen oder Bananenstückchen und geraspelte Schokolade in die warmen Crêpes einrollen oder mit etwas Quittenmarmelade bestreichen. Der Klassiker: mit Vanilleeis und frischen Erdbeeren servieren. Crêpes schmecken aber auch mit einer pikanten Füllung lecker. Z.B. dünn mit Schmand bestreichen, mit geräucherten Lachsscheiben belegen und einrollen.

Tipp: Fertige Crêpes bis zum Füllen im warmen Ofen (80 Grad) aufbewahren