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Rüebli-Torte

So, hier noch ein wirklich leckeres Kuchenrezept meines Kollegen Bernhard Tempel.
Unverfälscht.

Zutaten

    300 g geriebene Haselnüsse (bzw. Nüsse und Mandeln gemischt; dürfen auch selbst gerieben werden)
    300 g geriebene Möhren (gelbe Rüben, Wurzeln o.ä.; müssen selbst gerieben werden)
    300 g Honig (bzw. Zucker)
    6 Eier (dürfen auch klein sein)
    2 Eßlöffel Mehl
    2 Eßlöffel Kirsch-Schnaps (etwas verharmlosend auch Kirsch-Wasser genannt; ist aber ohnehin nicht nötig)
    1 Päckchen Backpulver
    Prise Zimt (1/2 Teelöffel)
    Prise Salz (< 1/2 Teelöffel)

Zubereitung
1) Die Eier trennen, Eischnee schlagen (geht auch ohne elektrisches Rührgerät!).

2) Die restlichen Zutaten (Backpulver zuletzt) zusammenrühren; anschließend ‘heben’ Meisterbäcker den Eischnee unter; es genügt aber auch, ihn unterzurühren.

3) Die gesamte Masse in einer gefetteten Springform (26 bis 28 cm Durchmesser) im leider vorgeheizten Ofen etwa 50 min bei 200° C (170° C im Umluftofen; Gasofen: ausprobieren…) backen.

4) Wir ersparen uns, den etwas zu dunkel gewordenen Kuchen mit Puderzucker zu bestreuen. (Und um die Krankenkassen zu entlasten, essen wir den Kuchen ohne Schlagsahne.)

5) Guten Appetit!

Tips und Tricks:

1) Es lohnt sich, den Backofen unten mit umweltschädlicher Alu-Folie auszulegen, da der Kuchen zu Beginn gern tropft.

2) Es lohnt sich ebenfalls, ist vielleicht gar notwendig, den Kuchen nach etwa 40 min Backzeit mit einer ebensolchen Folie zu bedecken – man vermeidet somit die schwarze, bitter schmeckende Kruste an der Oberfläche.

3) Ob der Kuchen fertig ist, entscheidet im Zweifelsfalle nicht die abgelaufene Uhr, sondern die Nagelprobe (oder Stricknadelprobe). Manchmal, wenn die Wurzeln sehr saftig waren, braucht er bis zu 10 min länger.

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Dinkelbrötchen

Zutaten

    500g Vollkorn-Dinkelmehl
    300 ml lauwarmes Wasser
    1 Tüte Trockenhefe
    1 TL Salz
    1 TL Zucker oder Honig
    2 EL Olivenöl

Zubereitung

Mehl und Hefe in eine Schüssel geben. Zucker (Honig), Wasser, Salz und Öl zugeben und mit den Knethacken eines Rührgerätes zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 10 kleine Teigkugeln formen und auf ein Backblech legen. Abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen. Brötchen mit einem scharfen Messer vorsichtig einschneiden und dann bei 220 Grad ca. 25 Minuten backen.

Vollkornwaffeln

Zutaten

50g Butter
100g Honig
2 Eigelb
300g Vollkornmehl
2 TL Zimt
1 TL Backpulver
1/2 l Milch
2 Eischnee
Zitronenschale

Zubereitung:

Butter, Honig und Eigelb schaumig rühren. Milch, Mehl und Backpulver darunter mischen. Zimt und Abrieb einer Zitrone dazugeben. Eiweiß steif schlagen und unterheben.

Waffeleisen heiß werden lassen, mit einem Pinsel leicht einfetten und die Waffeln backen.

Z.B. mit Puderzucker bestreuen, etwas Marmelade dazu oder heiße Kirschen.

Sonntagsbrötchen

(nicht nur für Sonntage)

Zutaten

    300g Vollkorn Weizenmehl
    300g Vollkorn Dinkelmehl
    (oder 600g Vollkorn Weizen- oder Dinkelmehl)
    350 ml lauwarmes Wasser
    1 Paket frische Hefe (42g)
    1 EL Honig
    50 g weiche Butter
    2 TL Salz
    Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam, …

Zubereitung

Weizen- und Dinkelmehl vermischen. Die Hefe zusammen mit dem Honig im Wasser auflösen und mit dem Mehl zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig an einem warmen Ort abgedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen. Dann Butter und Salz dazugeben und den Teig nochmal gut durchkneten. Weitere 15 Minuten ruhen lassen. 12-16 Brötchen formen, auf ein Backblech legen und mit einem scharfen Messer kreuzförmig einschneiden. Wer mag, kann die Brötchen mit verschiedenen Körnern bestreuen oder die Körnermischung vorher schon mit im Teig verarbeiten. Die Brötchen nochmal kurz gehen lassen und dann bei 175-200 Grad in ca. 20-30 Minuten fertig backen.

Varianten:
Müsli- oder Rosinenbrötchen: Statt Körnermischung halt Müsli oder Rosinen mit in den Teig mischen.
Oder etwas grobes Salz über die Brötchen streuen.
Alternativ zur Butter die gleiche Menge Quark verwenden.

Damit die Brötchen etwas knackiger werden, einfach ein feuerfeste Schüssel mit Wasser in den Backofen stellen.