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Rhabarber-Baiser-Kuchen (als Blech)

Ich habe den Rhabarber-Baiser-Kuchen hier schon veröffentlicht. Hier noch mal in leicht abgewandelter Form, wie ich ihn eigentlich immer backe. Natürlich auf dem Blech, da ohnehin schnell weg 😉

Zutaten :

Für den Kuchenteig:

  • 250g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • Saft und abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 4  Eigelb von großen Eiern (Eiweiß siehe Belag)
  • 200g Weizenmehl
  • 200g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • ggf. 2-3EL Milch

Für den Belag:

  • ca. 1kg Rhabarber
  • 4 Eiweiß
  • 1 EL Zitronensaft
  • 300g Zucker

Zubereitung:

Einen Rührteig herstellen: Eigelb, Zucker, Zitronensaft und -abrieb und weiche Butter schaumig rühren, mit Backpulver vermischtes Mehl unterrühren, wenn der Teig zu fest wird noch etwas Milch hinzugeben.
Den Teig auf einem tiefen Backblech (Fettpfanne) verteilen.
Den Rhabarber gut putzen, in Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft) ca. 25-30 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit das Eiweiß zusammen mit dem Zitronensaft steif schlagen. Dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis eine feste leicht glänzende Baisermasse entsteht.
Die Baisermasse auf den vorgebackenen Kuchen geben und gleichmäßig verteilen oder mit einem Spritzbeutel darauf spritzen. Den Kuchen weitere 20-30 Minuten bei ca. 150 Grad fertig backen.
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Johannisbeer-Quark-Streusel

Dies ist ein Rezeptetipp von Bernhard, welches ich leicht angepasst habe. Das Originalrezept findet sich bei Chefkoch.de.

Das Rezept ist wirklich sehr einfach und der Kuchen schnell gebacken. Und sehr variabel (siehe unten).

Zutaten für eine Springform

  • 125g Weizenmehl
  • 125g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 150g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150g Butter

Für den Belag:

  • ca. 400g frische oder tiefgefrorene rote Johannisbeeren
  • 250g Quark, 20%
  • 50g Zucker
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 1/2 Pkt. Vanillepuddingpulver
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone, ggf. etwas Zitonensaft

Zubereitung

Die frischen Johannisbeeren waschen oder die tiefgekühlten Johannisbeeren kurz antauen lassen.

Das Mehl mit dem Zucker und dem Vanillezucker vermischen. Dann erwärmte flüssige Butter zugießen und kurz mit dem Handrührgerät durchkneten bis gleichmässige Streusel entstehen. (Wenn die Streusel zu matschig sind, beim Kneten ggf. noch etwas Mehl dazugeben.)

Quark, Ei, Zucker, Puddingpulver und Zitronenschale cremig rühren. Dafür reicht ein Schneebesen.

Den Backofen auf 200° C (Umluft 180°) vorheizen.

Ungefähr 2/3 der Streusel in eine gefettete Springform geben und  mit einem Esslöffel leicht andrücken. Die Quarkmasse darauf streichen und die Johannisbeeren darauf verteilen. Die restlichen Streusel darüber streuen und ab in den Ofen.

Backzeit: 30 – 40 Minuten.

Ich backe i.d.R. zunächst bei Umluft und stelle dann nach ca. der Hälfte der Backzeit auf Ober- und Unterhitze um, damit Boden und Streusel knuspriger werden. Man kann natürlich auch gleich bei Ober- und Unterhitze backen 😉

Den Kuchen kann man sehr gut sowohl warm als auch durchgekühlt essen.

Varianten:
Hier sind es Johannisbeeren, im Original-Rezept Stachelbeeren. Das Rezept funktioniert aber auch prima mit anderem Obst, z.B. mit Rhabarber oder Pflaumen/Zwetschgen (vierteln). Blaubeeren oder Kirschen kann ich mir auch gut vorstellen. Mengen sind ggf. anzupassen.

Statt Quark mit 20 % Fettanteil kann man auch ruhig Magerquark nutzen. Dann ggf. einen Schuss Sahne oder Milch mit in die Quarkcreme geben, damits cremiger wird.
Den Zitronenabrieb und -Saft kann man auch weglassen.
Bei der Variante mit den Pflaumen/Zwetschgen habe ich etwas Zimt mit in den Streuselteig gegeben.

Dinkelbrötchen

Zutaten

    500g Vollkorn-Dinkelmehl
    300 ml lauwarmes Wasser
    1 Tüte Trockenhefe
    1 TL Salz
    1 TL Zucker oder Honig
    2 EL Olivenöl

Zubereitung

Mehl und Hefe in eine Schüssel geben. Zucker (Honig), Wasser, Salz und Öl zugeben und mit den Knethacken eines Rührgerätes zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 10 kleine Teigkugeln formen und auf ein Backblech legen. Abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen. Brötchen mit einem scharfen Messer vorsichtig einschneiden und dann bei 220 Grad ca. 25 Minuten backen.

Sonntagsbrötchen

(nicht nur für Sonntage)

Zutaten

    300g Vollkorn Weizenmehl
    300g Vollkorn Dinkelmehl
    (oder 600g Vollkorn Weizen- oder Dinkelmehl)
    350 ml lauwarmes Wasser
    1 Paket frische Hefe (42g)
    1 EL Honig
    50 g weiche Butter
    2 TL Salz
    Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam, …

Zubereitung

Weizen- und Dinkelmehl vermischen. Die Hefe zusammen mit dem Honig im Wasser auflösen und mit dem Mehl zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig an einem warmen Ort abgedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen. Dann Butter und Salz dazugeben und den Teig nochmal gut durchkneten. Weitere 15 Minuten ruhen lassen. 12-16 Brötchen formen, auf ein Backblech legen und mit einem scharfen Messer kreuzförmig einschneiden. Wer mag, kann die Brötchen mit verschiedenen Körnern bestreuen oder die Körnermischung vorher schon mit im Teig verarbeiten. Die Brötchen nochmal kurz gehen lassen und dann bei 175-200 Grad in ca. 20-30 Minuten fertig backen.

Varianten:
Müsli- oder Rosinenbrötchen: Statt Körnermischung halt Müsli oder Rosinen mit in den Teig mischen.
Oder etwas grobes Salz über die Brötchen streuen.
Alternativ zur Butter die gleiche Menge Quark verwenden.

Damit die Brötchen etwas knackiger werden, einfach ein feuerfeste Schüssel mit Wasser in den Backofen stellen.