Florentiner

Zutaten

  • 40g gehobelte Mandeln
  • 80g gehackte Erdnüsse
  • 40g kernige Haferflocken
  • 60g (Frucht-)Zucker
  • 30g Butter
  • 100ml Schlagsahne
  • 100ml frischen Orangensaft
  • Schale einer unbehandelten Orange
  • 100g Kuvertüre

Zubereitung

Mandel, Erdnüsse und Haferflocken leicht anrösten. Zucker, Fett, Sahne und Saft dazugeben und das Ganze leicht köcheln lassen, bis die Masse karamellisiert.

Etwas abkühlen lassen und mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen auf ein Backblech setzen.

Bei 175 Grad 12-15 Minuten backen. Abkühlen lassen und die Unterseite mit im Wasserbad geschmolzener Kuvertüre bestreichen.

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Ziegenfrischkäse an Linsensalat mit Balsamico-Dressing

Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Le-Puy-Linsen oder andere Berglinsen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 gelbe oder rote Paprika
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln
  • 2-3 Möhren
  • 100-150 g Knollensellerie
  • 4 EL Zucker
  • 8 EL Balsamico
  • etwas Olivenöl
  • 1 Hand voll Cherrytomaten
  • 1 Hand voll Ruccola-Salat
  • Salz
  • etwas Pfeffer
  • 8 kleine oder 4 große Ziegenfrischkäse-Taler
  • 2 EL Zucker oder flüssigen Honig

Zubereitung:
Die gewaschenen Linsen in circa 1/2 Liter Wasser weich kochen, ggf. Wasser nachfüllen, wenn es verdampft, bevor die Linsen weich sind. Die Linsen erst salzen, wenn sie gar sind, also kein Salz ins Kochwasser tun.

Den Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren, mit dem Balsamico ablöschen und etwas reduzieren lassen. Darauf achten, dass sich der karamellisierte Zucker auflöst. Das Dressing über die Linsen geben.

Zwiebel, Paprika, Möhre und Sellerie in sehr feine Würfel schneiden, die Lauchzwiebeln in feine Ringe. Die Zwiebelwürfel mit etwas Olivenöl glasig dünsten, das andere Gemüse dazugeben und mit anschwitzen. Alles zu den Linsen geben und unterrühren.

Ruccolla hacken sowie Cherrytomaten halbieren/vierteln und ebenfalls unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer sowie etwas Olivenöl und ggf. noch etwas Balsamico abschmecken.

In einer beschichteten Pfanne den Zucker oder Honig bei leichter Hitze karamellisieren. Die Ziegenfrischkäse-Taler mit in die Pfanne geben, nach kurzer Zeit wenden. Alternativ die Ziegenfrischkäse-Taler vorher in Zucker oder Honig wenden und in der Pfanne karamellisieren lassen. Der Frischkäse soll leicht schmelzen aber nicht
flüssig werden!

Karamellisierte Frischkäsetaler zusammen mit dem lauwarmen Linsensalat auf Tellern anrichten, ggf. noch etwas Ruccola und frisch gemahlenen Pfeffer darübergeben und servieren.

Den Linsensalat kann man auch schon früher vorbereiten und kalt geniessen.

Varianten:
Eine leicht mediterane Note bekommt der Linsensalat durch entsprechende Kräuter (Thymian, Oregano, Basilikum, etc.) eine orientialische Note mit etwas Kreuzkümmel und Blattpetersilie.

Apfelkuchen mit Zimtstreuseln

Zutaten für eine Springform:

    120 g weiche Butter
    3 Eier
    140 g Zucker
    1 Päckchen Vanillezucker
    200 g Mehl
    1 TL Backpulver
    5-6 säuerliche Äpfel
    Apfelmus oder Apelkompott
    Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone
    etwas Zitronensaft


für die Streusel:

    60 g Butter
    60 g Zucker
    75 g Mehl
    2-3 TL Zimt

Zubereitung:
Springform einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.
Die weiche Butter mit dem Zucker und den Eiern cremig rühren. Vanilliezucker und Zitronenabrieb dazugeben. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unterrühren. Ggf. noch etwas Zitronensaft dazugeben. Den Teig in die Springform geben.

Die Äpfel vierteln oder auch achteln und das Kerngehäuse entfernen. Wer mag kann die Äpfel auch noch schälen, muss aber nicht. Die Apfelstücke beim zubreiten mit etwas Zitronensaft begiessen (bzw. in einer Schüssel mit Zitronensaft zwischenlagern), damit sie nicht so schnell braun werden. Die Apfelstücke kreisförmig auf den Teig setzen. Das Apfelmus darüber verteilen.

Für die Streusel die Butter bei mittlerer Temperatur schmelzen. Mehl und Zucker und Zimt vermischen, die flüssige Butter dazugeben und mit dem Rührgerät verkneten. Die krümmeligen Streusel auf den Kuchen verteilen.

Im Backofen bei 180 Grad Celsius (Umluft etwas weniger) ca. 35 bis 40 Minuten backen.

Varianten:

  • Rosinen ins Apfelmus geben
  • Statt Streuseln Mandelstift oder gehackte Nüsse mit etwas Zucker nehmen

Weizenbrötchen

Zutaten

    500g Weizenvollkornmehl
    1 Würfel Hefe
    1/8l lauwarme Milch
    1/8l lauwarmes Wasser
    1TL Zucker oder Honig
    1 Ei
    4EL Olivenöl
    1TL Salz

Zubereitung
Mehl in eine Schüssel geben, Hefe mit dem Zucker in lauwarmer Milch auflösen und in eine Vertiefung zum Mehl schütten und schon leicht einrühren. Am Rand Salz, Öl und Ei verteilen. Das Ganze grob verrühren, lauwarmes Wasser dazu geben und gut durchkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 15-20 Minuten gehen lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Teigrolle formen, in 10-12 gleichgroße Stücke schneiden und Brötchen formen. Oben mit einem scharfen Messer leicht einschneiden (oder mit der Schere ein Kreuz einschneiden) und auf dem Backblech nochmal kurz gehen lassen. Bei 200° C ca. 25 Minuten backen.

Varianten:

  • Rosinen, oder Müsli-Brötchen: Beim Durchkneten einfach Rosinen oder Müsli mit in den Teig geben
  • Mohn-/Körnerbrötchen: Beim Brötchenformen die Brötchen von allen Seiten anfeuchten und in Mohn/Sesam/Sonnenblumenkernen/… wenden.

Tja, und weil Brötchen frisch gebacken am Besten schmecken, heisst es, Sonntags mindestens ne Stunde früher aufstehen, als der Rest der Familie ….

Rüebli-Torte

So, hier noch ein wirklich leckeres Kuchenrezept meines Kollegen Bernhard Tempel.
Unverfälscht.

Zutaten

    300 g geriebene Haselnüsse (bzw. Nüsse und Mandeln gemischt; dürfen auch selbst gerieben werden)
    300 g geriebene Möhren (gelbe Rüben, Wurzeln o.ä.; müssen selbst gerieben werden)
    300 g Honig (bzw. Zucker)
    6 Eier (dürfen auch klein sein)
    2 Eßlöffel Mehl
    2 Eßlöffel Kirsch-Schnaps (etwas verharmlosend auch Kirsch-Wasser genannt; ist aber ohnehin nicht nötig)
    1 Päckchen Backpulver
    Prise Zimt (1/2 Teelöffel)
    Prise Salz (< 1/2 Teelöffel)

Zubereitung
1) Die Eier trennen, Eischnee schlagen (geht auch ohne elektrisches Rührgerät!).

2) Die restlichen Zutaten (Backpulver zuletzt) zusammenrühren; anschließend ‘heben’ Meisterbäcker den Eischnee unter; es genügt aber auch, ihn unterzurühren.

3) Die gesamte Masse in einer gefetteten Springform (26 bis 28 cm Durchmesser) im leider vorgeheizten Ofen etwa 50 min bei 200° C (170° C im Umluftofen; Gasofen: ausprobieren…) backen.

4) Wir ersparen uns, den etwas zu dunkel gewordenen Kuchen mit Puderzucker zu bestreuen. (Und um die Krankenkassen zu entlasten, essen wir den Kuchen ohne Schlagsahne.)

5) Guten Appetit!

Tips und Tricks:

1) Es lohnt sich, den Backofen unten mit umweltschädlicher Alu-Folie auszulegen, da der Kuchen zu Beginn gern tropft.

2) Es lohnt sich ebenfalls, ist vielleicht gar notwendig, den Kuchen nach etwa 40 min Backzeit mit einer ebensolchen Folie zu bedecken – man vermeidet somit die schwarze, bitter schmeckende Kruste an der Oberfläche.

3) Ob der Kuchen fertig ist, entscheidet im Zweifelsfalle nicht die abgelaufene Uhr, sondern die Nagelprobe (oder Stricknadelprobe). Manchmal, wenn die Wurzeln sehr saftig waren, braucht er bis zu 10 min länger.

Schokotarte

Zutaten

    200g dunkle Schokolade (ca. 52% Kakaoanteil)
    200g zimmerwarme Butter
    4 Eier (Größe M)
    150g feiner Zucker
    80g Mehl

Zubereitung:
Backofen auf 200°C vorheizen. Ein Springform fetten und dünn mit Mehl ausstäuben.
Schokolade in grobe Stücke brechen und in einer Metall- oder Glasschüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Butter in Stückchen zugeben und unter Rühren alles gleichmäßig schmelzen lassen.
Eier und Zucker in einer Rührschüssel mit Schneebesen oder Handrührgerät kurz verquirlen. Mehl darüber sieben und kurz unterrühren, dann die Schoko-Butter-Masse zugeben und ebenfalls kurz unterrühren, so dass ein glatter Teig entsteht.
Teig in die vorbereitete Form geben und glatt verstreichen. Kuchen im heißen Backofen 20 bis 25 Minuten backen (der Kuchen kann bzw. sollte in der Mitte noch etwas feucht und weich sein). Schokokuchen aus dem Ofen nehmen, in der Form auf einem Kuchengitter kurz auskühlen lassen.

Nach Geschmack mit etwas Puderzucker bestäuben. Warm essen!

Weihnachtlicher Trifle

Zutaten (für 8 Portionsgläser):

  • 200 g     Spekulatius
  • 100 g     Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
  • 40 g    Margarine oder Butter
  • 400 g     Frischkäse
  • 500 g     Naturjoghurt
  • 250 ml     Sahne
  • 2 EL     Zitronensaft
  • 150g     Zucker
  • Weihnachtsgewürze (Zimt, Nelke, Sternanis, …)
  • 1 Glas     Sauerkirschen
  • 1 Pck.     Vanillezucker
  • 2 EL     Vanillepuddingpulver
  • 1 Pck.     Sahnesteif
  • Raspelschokolade oder Kakaopulver

Zubereitung

Spekulatius in einen großen Gefrierbeutel füllen und im verschlossenen Beutel mit einer Teigrolle zerbröseln. Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Margarine oder Butter vorsichtig im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Die Spekulatiusbrösel unterrühren, auf einem Holzbrett oder auf Backpapier  verteilen, abkühlen lassen und später wieder zerbröseln.

Frischkäse, Joghurt, Zitronensaft, Zucker, Vanillezucker und Weihnachtsgewürze verrühren.  Sahne mit Sahnesteif aufschlagen, und unter die Creme rühren.
Die Kirschen abtropfen lassen, Saft den auffangen und aufkocken. Vanillepuddingpulver mit etwas kaltem Saft glattrühren, in den aufkochenden Saft einrühren, bis dieser wieder klar wird. Kirchen zurück in den angedickten Saft geben.

In 8 Gläser abwechselnd eine Lage Creme, eine Lage Brösel, angedickte Kirschen usw.  schichten. Als letzte Schicht Creme einfüllen. Mit Schokoladenraspeln oder Kakaopulver bestreuen.

Mindestens eine Stunde kalt stellen, besser länger.

Kürbissuppe mit Orangensaft

Zutaten

    600 g Kürbisfleisch (z.B. Hokaido)
    2 mittelgroße Zwiebeln
    800 ml Gemüsebrühe
    125 ml Orangensaft
    75 ml süße Sahne
    1 EL Butter
    1-2 TL Currypulver
    Salz
    1 TL frisch geriebenen Ingwer oder 1-2 TL Ingwerpulver
    2 EL gehackte Pistazien

Zubereitung

Das Kürbisfleisch in Würfel schneiden.
Die Zwiebeln fein hacken und in der Butter andünsten. Das Currypulver dazugeben und kurz mitdünsten. Dann den Kürbis dazugeben, weiterdünsten und anschliessend mit der Gemüsebrühe aufgießen. Köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist, dann pürieren.
Die Suppe aufkochen und den Orangensaft und den Ingwer unterrühren. Mit Salz abschmecken.

Die Sahne steif schlagen und unter die Suppe ziehen. Die Suppe anschließend mit den Pistazien garnieren.

Variante:
Statt süsser Sahne saure Sahne verwenden.

Quark-Beeren-Biskuit

Zutaten

    50 g Butter
    4 Eier (Zimmertemperatur !)
    150 g Zucker
    100 g Mehl
    25 g Kakaopulver
    etwas Zucker für das Handtuch

    250 ml Schlagsahne
    150 g Sahnequark
    1 Vanilleschote (alternativ Vanillezucker)

    500 g gemischte gefrorene Beeren
    1 EL Honig
    2 EL Zimt

    weiße Kuvertüre zum Garnieren

Zubereitung

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Butter in einem kleinen Topf vorsichtig zerlassen.

Die Eier mit 100 g Zucker in der Küchenmaschine 10 Minuten auf höchster Stufe cremig schlagen. Die abgekühlte, flüssige Butter unterrühren. Das Mehl mit dem Kakao mischen und auf die Eier sieben und behutsam unterheben. Teig gleichmäßig auf das Blech streichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad (Umluft 200 Grad) 8-9 Minuten auf der 2. Einschubleiste von unten backen. Ein Küchenhandtuch auf der Arbeitsfläche mit Zucker bestreuen. Den Biskuitboden mit dem Papier vom Blech ziehen, vorsichtig umgedrehen und aufs Handtuch legen. Das Papier gleichmäßig mit etwas Wasser beträufeln und nach 2 Minuten vorsichtig abziehen (löst sich durch das Ausdampfen des Biskuitbodens gut). Biskuit auskühlen lassen und halbieren, so dass er groß genug ist, den Boden einer Auflaufform o.ä. ausfüllen zu können.

Die Sahne mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Mit dem Quark und dem ausgekratzten Mark der Vanilleschote vermengen.

Das Beerengemisch in eine Pfanne mit 1 EL Honig und ein wenig Zimt geben und antauen lassen. (Alternativ kann man auch frische Beeren nehmen.)
Eine Hälfte des Biskuitboden in eine rechteckige Auflaufform geben und andrücken. Die Früchte auf dem Boden verteilen, die Quarkcreme nun auf den Beeren verteilen und mit der zweiten Biskuithälfte abschliessen.

Nun noch ein wenig der weißen Kuvertüre darüber raspeln und servieren.

Portweineis mit Melonenmus

Zutaten

    4 Eigelbe
    1,2 dl Portwein (rot)
    175 g Zucker
    1/4 l Schlagsahne

    1 reife Honigmelone (oder Galia, …)
    50g Zucker
    Minze

Zubereitung

Die Sahne steif schlagen. Den Portwein mit dem Zucker zum Kochen bringen und anschliessend im Eisbad wieder runterkühlen. Die Eigelbe verquirlen und mit dem Portweinsirup verrühren, bis die Masse kalt ist. Die Sahne unterheben. Die Massen portionsweise in kleine Schalen abfüllen und einfrieren.

Vor dem Servieren pro Portion 2-3 dünne Melonenscheiben schneiden. Den Rest der Melone mit 50g Zucker pürieren und das Mus auf die Dessertteller verteilen. Das Portweineis auf den Melonen-Spiegel geben und mit den Melonenscheiben und etwas Minze garnieren.